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3D-Drucker werden erschwinglich
#1
das Thema 3D-Druck fasziniert mich, seit ich es kenne. Leider waren die bisherigen Selbstbausätze für um die 1.000 € weit jenseits eines Budgets für technische "Spielereien" ohne unmittelbare Notwendigkeit. Doch das wird sich jetzt ändern! Die Firma M3D LLC entwickelt mit dem "Micro" den ersten "Volks-3D-Drucker", der für ganz frühe Vögel auf Kickstarter für 199 $ bzw. 249 $ (zzgl. Versandkosten) vorbestellt werden konnte. Aktuell können immerhin noch 2.485 Stück für einen immer noch unschlagbaren Preis von 299 $ vorbestellt werden. Dazu kommt, dass das relativ kompakte Gerät nicht als Bausatz, sondern vollständig montiert geliefert wird und in der Bedienung wohl sehr einfach sein soll.

[Bild: scene4.jpg]

Ausgeliefert werden sollen die Drucker angeblich schon ab August 2014, allerdings wissen erfahrene Kickstarter-User, dass solche Termine immer mit sehr viel Vorsicht zu genießen sind, insbesondere wenn das Funding-Goal um ein vielfaches überschritten wird.

Damit fällt der Startschuss für die breite Produktion von kostengünstigen Geräten mit benutzerfreundlicher Software und ich bin sehr gespannt, was mit 3D-Druckern in 1 bis 2 Jahren so alles möglich sein wird.
Ebenfalls interessant ist die Entwicklung der Urhebrrechts-Diskussion, wenn 3D-Drucker weiter verbreitet werden.

Wie seht ihr das? habt ihr schon Erfahrungen mit 3D-Drucke®n, findet ihr die Dinger grundsätzlich überflüssig, oder seid ihr jetzt schon drauf und dran, die 299 $ für den Micro zusammenzukratzen?
#2
Mir noch zu teuer, aber denke das dies auch iwann Einzug halten wird. Dürfte auch auf eine Kombination von normalen mit 3D-Drucker hinauslaufen.
#3
ich sehe da tatsächlich ein beachtliches Potential, schon allein was den Umwelttechnischen Aspekt angeht: für entsprechend Druckbare Produkte würde ja sämtlicher logistischer Aufwand samt Verpackungsmaterial wegfallen. Im Idealfall hat man zu Hause auch noch ein Gerät, was kaputte oder nicht mehr benötigte Teile Schreddert, einschmilzt und wieder neues Filament für den Drucker daraus herstellt. Momentan wird auch viel an Kunststoffen aus Cellulose und anderer Pflanenstärke gearbeitet, damit wäre man dann im Idealfall komplett weg vom Erdöl.

Kreative Köpfe können so ihre Ideen in Eigenregie weltweit vermarkten. Ein deutscher Spiele-Autor kann beispielsweise sein Brettspiel als Datei online Verkaufen. Spielregeln als PDF, Figuren und anderes Material für den 3D-Drucker.
Kaputtes Spielzeug muss nicht weggeworfen werden, sondern Plastikteile können einfach nachgedruckt und ersetzt werden.
Schmuck, Spielzeug und Dekoartikel können selbst entworfen, oder runtergeladen und vor dem Druck modifiziert bzw. personalisiert werden.

Die aktuell größe Datenbank an Vorlagen für 3D-Drucker bietet Thingiverse und da sind schon ein paar echt tolle Ideen bei (von denen natürlich etliche mit so einem kleinen Drucker wie dem "Micro" nicht umgesetzt werden können, aber trotzdem...)
#4
mal das negative Beispiel, aber solange Menschen nicht erkennen wollen, dass es nur ein miteinander geben kann und nichts anderes, dürfte es auch solche Auswüchse immer geben. Mehr als bedenklich eigentlich.

Die Einsatzmöglichkeiten, wenn sie denn mal erschwinglich sind (iwann kostet das Ganze so viel wie eine Druckerpatrone bestimmt^^) sind rein für Otto-Normalverbraucher immens.
#5
Ich habe bereits einen defekten Drucker und einen Scanner zerlegt, die Teile gebunkert und bei Ebay ein paar weitere Teile wie z.B. den Extruder in beobachtung um mir irgendwann wenn ich mal gaaaaanz viel Zeit habe ein Exemplar von RepRap selbst zu bauen Big Grin



Tja da haben die Ammis einfach mal wieder selbst schuld wenn die so sau dämlich sind die restlichen Teile, allen voran den Lauf, frei verkäuflich zur Verfügung zu stellen!

-
#6
... dann könnte man sich doch einfach einen 3D-Drucker drucken, oder ?! Big Grin

(ja, ich weiß, unqualifizierte Bemerkung, konnte ich mir aber nicht verkneifen, grins....) Cool
#7
(08.04.2014, 22:05)schwarzer Schmetterling schrieb: ... dann könnte man sich doch einfach einen 3D-Drucker drucken, oder ?! Big Grin

(ja, ich weiß, unqualifizierte Bemerkung, konnte ich mir aber nicht verkneifen, grins....) Cool

leider nein, da der 3D-Drucker dafür in der Lage sein müsste, Hitzebeständige Materialien zu verarbeiten, was nicht möglich ist, da er ja im Grunde genommen arbeitet wie ein Heißklebepistole.

Aber es gibt tatsächlich schon recht viele Produkte, die fast komplett aus dem 3D Drucker kommen, wie z.B. eine mechanische Spiegelreflexkamera...nur die Optik kann halt nicht gedruckt werden.
Wenn man sich eine schöne Tischlampe damit ausdruckt, muss man anschließend ja auch noch die Birnenfassung und Kabel einbauen.
#8
Mit Zuhilfenahme eines 3D-Scanners könnte ich mich selbst drucken ;-)
#9
(09.04.2014, 13:10)Eisbär schrieb: Mit Zuhilfenahme eines 3D-Scanners könnte ich mich selbst drucken ;-)

Tatsächlich dürfte das dann der logische nächste Schritt sein: Kostengünstige 3D-Scanner.
Es gibt schon Software für den Privatgebrauch, die aus mehrern Fotos aus verschiedenen Richtungen ein 3D-Modell erstellen kann, aber wie gut und zuverlässig die ist, kann ich nicht sagen, aber für die meisten Privatanwedner dürfte das wohl erstmal die beste Möglichkeit bleiben, individuelle Modelle zu erstellen.

Irgendwann gibt es dann bestimmt das All-in-one-Kombigerät, das Objekte Scannen, vervielfältigen und anschließend farbig bedrucken kann...
#10
(08.04.2014, 22:05)schwarzer Schmetterling schrieb: ... dann könnte man sich doch einfach einen 3D-Drucker drucken, oder ?! Big Grin

(ja, ich weiß, unqualifizierte Bemerkung, konnte ich mir aber nicht verkneifen, grins....) Cool

gar nicht so unqualifiziert wie du behauptest denn unterm Strich hast du recht! Big Grin

ja man kann nicht alle Teile drucken wir z.B. den bereits erwähnten Extruder der im Grunde einer feinen Heißklebepistole entspricht oder dem beheizten Objektträger aber einen Großteil kann man nach und nach mit selbst erzeugten Teilen ersetzen bzw. diese auch beliebig anpassen um die Stabilität, Genauigkeit und/oder Effiziens des Ganzen zu verbessern.

Was ich meine ist in diesem Video sehr schön zu sehen denn hier wurde ein erster Aufbau mit Holz angefertigt.


und hier noch ein Video von den Schöpfern des RepRap Projektes selbst welches selbiges beschreibt und noch ein wenig drumherum über die Entwicklung und Möglichkeiten berichtet.

Big Grin


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