Dieses Forum benutzt Cookies.
Dieses Forum benutzt Cookies um deine Login-Informationen, die Registrierungs-Informationen und deinen letzten Besuch zu speichern. Cookies sind kleine Textdokumente, welche auf deinem Computer gespeichert werden; die Cookies, welche von diesem Forum gesetzt werden, können nur von dieser Webseite genutzt werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies speichern auch die spezifischen Themen, welche du gelesen hast und wann du diese zuletzt gelesen hast. Bitte bestätige, ob du das Setzen von Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird trotz deiner Auswahl in deinem Browser gespeichert, um vorzubeugen, dass diese Frage erneut gestellt wird. Du wirst immer die Möglichkeit haben die Cookie Einstellungen zu ändern, in dem du den Link in der Fußzeile verwendest.


Poll is hidden!

Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Jugger (Der Sport zum Film)
#1
Moin,

da kann man mal sehen, wie weit die Geschmäcker auseinander gehen. "Jugger" finde ich ehrlich gesagt, ziemlich geil. Klar, die Story ist total vorhersehbar, aber: Die Szenerie ist gut, die Kostüme stimmig und die Idee von einem brutalen Football-Spiel um Essen und Schnaps in einer postapokalyptischen Welt gefällt mir.
Klar, man darf ihn nicht ungeschnitten sehen, sonst macht er tatsächlich keinen Sinn.

Btt: Früher, als das Spiel exakt dem Film entsprach, war es richtig geil. Heutzutage ist es völlig verweichlicht, umgeändert und - langweilig. ABER: Aktive Juggerspieler und Vereine haben erreicht, dass Jugger vom Sportbund als offizielle Sportart anerkannt wurde (zumindest in Niedersachen). Und das ermöglicht den Aktiven, Fördermittel zu beantragen, etc. Und das wiederum kurbelt das Larp-Waffen-Geschäft an. Also doch gar nicht so dumm... XD

Gruß!
#2
Es gibt sogar eine Bremer Jugger-Mannschaft, die regelmäßig auf den Grünflächen der Uni trainiert. Wollte da eigentlich schon längst mal zum Probetraining vorbei schauen ^.^
#3
Ja, ich kenne auch ein paar Leute von dem Münsteraner Haufen, die sind regelmäßig auf Turnieren. Ich habe mir das bisher noch nie live angesehen, werde es aber bei Gelegenheit nachholen. Und so verweichlicht finde ich all die blauen Flecken und Beulen der Leute nicht, die man mir zeigen konnte. ^^
#4
Moin,

nein, es ist bestimmt kein völlig harmloser Sport. "Verweichlicht" ist sicherlich auch überzogen, aber als es anfing, gab es, exakt, wie im Film, pro Manschaft einen Läufer (ohne Bewaffnung), eine Kette und drei Schläger ( mit den aus American Gladiators so berühmten übergroßen Wattestäbchen) und fertig.
Heute darf man - je nach Regelkatalog - zwischen unterschiedlichen Waffen wählen, unter anderem auch eine kurze Einhandwaffe mit einem Schild dazu. Darauf war das verweichlicht bezogen...

Gruß!

P.S.: Es ist ein unglaublich anstrengendes Spiel, da eine Spielrunde nur sehr kurz ist. Und jede beginnt mit einem 10- bis 15 Metersprint, und das immer wieder. Das geht ganz schön in die Beine...
#5
hrhr...ich hab das Gefühl, wir brauchen einen Jugger-Thread...

EDIT: ich hab mal ein bissl in den Moderator-Tools gewühlt und kam zu dem Schluss, dass die "Teilen-Funktion" wohl am besten geeignet war. Hier kann jetzt munter weiter über Jugger diskutiert werden, ohne Hoshys Frnsehtipps durcheinander zu bringen Wink
#6
(19.06.2013, 09:24)Glasswalker schrieb: Moin,

nein, es ist bestimmt kein völlig harmloser Sport. "Verweichlicht" ist sicherlich auch überzogen, aber als es anfing, gab es, exakt, wie im Film, pro Manschaft einen Läufer (ohne Bewaffnung), eine Kette und drei Schläger ( mit den aus American Gladiators so berühmten übergroßen Wattestäbchen) und fertig.
Heute darf man - je nach Regelkatalog - zwischen unterschiedlichen Waffen wählen, unter anderem auch eine kurze Einhandwaffe mit einem Schild dazu. Darauf war das verweichlicht bezogen...

Gruß!

P.S.: Es ist ein unglaublich anstrengendes Spiel, da eine Spielrunde nur sehr kurz ist. Und jede beginnt mit einem 10- bis 15 Metersprint, und das immer wieder. Das geht ganz schön in die Beine...

ich finde das ehrlich gesagt absolut nicht verweichlicht, sondern tatsächlich das Gegenteil. Durch die Wahlmöglichkeiten hat man viel mehr Variablen, auf die man sich Einstellen und reagieren können muss, was den Schwierigkeitsgrad deutlich erhöht, außerdem find ichs auch "authentischer" wenn bei einem postapokalyptischen Sport nicht jeder das gleiche "Sportgerät" führt.

von Spiegel-TV gabs wohl eine kleine Reportage zu dem Thema, die man sich hier auf YouTube ansehen kann:

auf jugger.de findet man reichlich informationen zu dem Sport, unter anderem auch das hier vom Bremer Team
außerdem gibts natürlich eine große online-community dazu mit einem Unterforum für Bremen, wo man sich als interessierter auch mal einlesen bzw. zum Probetraining anmelden oder so
#7
Moin,

Die Reportage kenne ich, finde sie auch ganz nett.
Barmonster: Durch die Waffenvielfalt ist das Spiel durchaus taktischer, mitunter schwieriger geworden, keine Frage.
Ich meinte das auch nur halb so ernst, wie es offenbar rübergekommen ist.
Da ich aber mal Mathematik studiert habe, weiß ich, dass sich die Mathematiker alles so zurechtdefinieren, wie sie es gerade brauchen. Und das tue ich hiermit.
Ich definiere: wer sich hinter einem Schild versteckt, anstatt munter draufloszukloppen, ist verweichlicht.

*GRINS*

Gruß!
#8
ok, verstehe...aber frei ist die Waffenwahl ohnehin nie, wenn verschiedene zur Auswahl stehen, muss ein bestimmtes verhältnis gewahrt bleiben. Irgendwer hat mir das mal genauer erläutet, ich glaube, es dürfen dann max. 2 Schilde pro Mannschaft sein und max. 2 Langwaffen...und dann gibt's auch noch die Variante für die ganz harten Hunde: zwei kurze Waffen. Damit hat man weder den Schutz des Schildes, noch die Reichweite der Zweihandwaffe und muss das alles mit Geschwindigkeit und Finesse ausgleichen.
#9
Moin,

zwei kurze Waffen ist natürlich eine echt üble Nummer bei dem Spiel. Ich würde damit gnadenlos verkacken.
Aber am besten war ich (damals, lange ist es her) tatsächlich als Läufer...

Gruß!


Gehe zu: