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Polnische saure Gurken
#1
Die deutsche Bezeichnung "Salzgurken" ist eher unpassend. Aus dem polnischen (Ogórki kiszone) übersetzt sollte es eigentlich "saure Gurken" heissen.
An sich gibt es für die Zubereitung kein bestimmtes Rezept. Die Zutaten sind variabel ebenso wie die Menge der verwendeten Zutaten. Nachfolgend beschreibe ich euch meine Art die Gurken einzulegen.
Das lustige ist, Jahr für Jahr schmecken meine Gurken unterschiedlich aber immer saulecker! Das Geheimniss liegt in der Zusammenstellung der Zutaten und ich experimentiere gern mit der einen oder anderen Zutat.
Wer sich fürs Gurken Einlegen interessiert benötigt ein dafür geeignetes Gefäß. Ich verwende einen glasierten Steinguttopf. Glasierte Töpfe lassen sich leichter reinigen und keimfrei halten.
Die Grösse des Topfes bleibt euch überlassen. Ich verwende ich einen 5 Liter Topf da ich hier der einzige bin der die eingelegten Gurken als Beilage zu Hauptspeisen oder einfach nur zum naschen vergöttert.
Die folgenden Angaben beruhen auf der Füllmenge für meinen fünf Liter Topf:
- 2,5 Kg Einlegegurken (mittelgross, ruhig die etwas dickeren nehmen)
- Ein Bund Dillstangen mit frischen Blüten
- eine Stange frischer Meerrettich
- 2 bis 3 mittelgrosse Knoblauchzehen
- Pfefferkörner und Pimentkörner ganz
- einige Weinblätter, Kirschblätter und Lorbeerblätter
(Die Wein- und Kirschblätter zupfe ich bei meinen Nachbarn von der Rebe bzw. vom Baum, Lorbeerblätter gibt es im Laden eurer Wahl getrocknet)

Gurken waschen, Topf säubern und mit kochendem Wasser ausspülen.
Meerrettich schälen und in Scheiben oder Streifen schneiden, Knobizehen schälen und halbieren oder vierteln, bleibt euch überlassen.
Alle Zutaten abwechselnd im Topf aufschichten, bei der Zugabe der Pfefferkörner und besonders beim aromatischen Piment bleibt die Dosierung ebenfalls euch überlassen. Ich füge gern mehr Pfefferkörner bei und bin mit den Pimentkörnern eher sparsam. Wie gesagt, es ist alles variabel und beeinflusst den Geschmack der späteren Gurken. ;-)
Der Topf sollte nun gut gefüllt sein doch achtet darauf daß ihr noch 3-4 Zentimeter Luft bis zum Topfrand lasst.
Für die Salzlake koche ich ca 3-4 Liter Wasser auf, sobald das Wasser kocht füge ich pro Liter Wasser einen flachen Esslöffel Salz hinzu.
Ihr könnt gern das Wasser erst auskühlen lassen bevor ihr es über die Gurken giesst doch von meinem vater bekam ich den Tipp lieber mit lauwarmer Lake aufzugiessen. So bleiben die Gurken Aussen knackig und Innen schön saftig.
Topf soweit mit der Salzlake auffüllen bis der Inhalt bedeckt ist. Nun mit einem Teller (Es gibt dafür auch spezielle Holzteile doch ein simpler Teller verrichtet die Aufgabe genau so gut) die Gurken unter die Wasseroberfläche drücken und von oben mit einem Gewicht (am besten ein Stein, natürlich gereinigt ;-) ) beschweren.
Da mein Topf keinen zugehörigen Deckel hat bedecke ich das ganze mit einem Tuch um lästige Insekten fern zu halten, spanne ein Gummi drumherum und stelle den Topf in eine kühle Ecke.
Nun heisst es warten. Je nach Temperatur brauchen die Gurken sechs bis acht Tage um den richtigen Geschmack zu entfalten. Je länger sie lagern desto intesiver der Geschmack. Auch da bleibt es euch überlassen in welchem Zustand ihr die Gurken am liebsten mögt. Einfach nach ein paar Tagen das erste mal probieren.
Viel Spass beim Einlegen! ;-)

[Bild: 0bny.jpg]
#2
Hmm, also ich liebe Gewürzgurken aber so ganz ohne Essig oder so, habe ich Gurken noch nie gegessen... Mal sehen oh ich das mal in gaaanz klein ausprobiere ^^# Ich glaube bei den Japanern gibt es auch sowas. Jedenfalls hatten wir in einem echt japanischen Restaurant sowas wie "mix pickles" auf einem der Teller und das war auch recht salzig und ungewohnt auf jeden Fall.
#3
(01.07.2013, 18:56)MiaMondkatze schrieb: Hmm, also ich liebe Gewürzgurken aber so ganz ohne Essig oder so, habe ich Gurken noch nie gegessen... Mal sehen oh ich das mal in gaaanz klein ausprobiere ^^# Ich glaube bei den Japanern gibt es auch sowas. Jedenfalls hatten wir in einem echt japanischen Restaurant sowas wie "mix pickles" auf einem der Teller und das war auch recht salzig und ungewohnt auf jeden Fall.

Die Gurken polnischer Art dürfen nicht salzig schmecken. Für die Lake empfehle ich einen Esslöffel Salz pro Liter Wasser.


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